Minimalismus: Wenn weniger genug ist
Shownotes
Diese und weitere Tipps findest du im Buch "Minimalistisch wohnen" von Jana Mielke. Jetzt entdecken: https://christophorus-verlag.de/minimalistisch-wohnen
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00:00:10: Unsere Hosts, Lara und Ben, begleiten dich mit spannenden Themen, kreativen Ideen und natürlich jeder Folge mit einer Buchempfehlung zum Vertiefen.
00:00:19: Machst dir gemütlich, deine MyTime beginnt jetzt.
00:00:22: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge.
00:00:25: Die Zeit zwischen den Jahren ist immer so eine besondere Zeit, findest du nicht auch?
00:00:30: Man schaut zurück, aber vor allem nach vorne.
00:00:32: Absolut.
00:00:33: Und das bedeutet für ganz viele natürlich gute Vorsätze.
00:00:37: Genau.
00:00:38: Aber meistens ist es doch das gleiche Muster, oder?
00:00:40: Man will mehr machen, mehr Sport, mehr lernen, mehr lesen.
00:00:45: Der Kalender ist im Januar oft schon voller als im Dezember davor.
00:00:48: Das ist schon Paradox.
00:00:50: Ja.
00:00:50: Total.
00:00:51: Und genau das dachte ich mir auch.
00:00:53: Was wäre denn, wenn der vielleicht beste Vorsatz für das neue Jahr wäre, sich einfach mal weniger vorzunehmen?
00:00:59: Also Ballastabwerfen statt neuen aufzuladen.
00:01:02: Exakt.
00:01:03: Und das bringt uns auch schon direkt zu unserem heutigen Thema.
00:01:07: Minimalismus.
00:01:08: Ah, ein Wort bei dem viele sofort an leere weiße Räume und vielleicht so ein paar teure Designer-Möbel denken.
00:01:16: Stimmt dieses Hochglanz-Magazinbild.
00:01:19: Genau.
00:01:20: Aber das ist ja nur die Oberfläche, die Ästhetik.
00:01:22: Im Kern ist es ja eigentlich eine Lebensphilosophie.
00:01:25: Die fragt im Grunde nur, was brauche ich wirklich, um ein erfülltes Leben zu führen.
00:01:30: Es
00:01:30: geht also darum, sich ganz bewusst von Überflüssigen zu trennen.
00:01:34: Richtig.
00:01:35: Und das betrigt ja nicht nur die Dinge, also die zehn alten Ladekabel in der Schublade.
00:01:39: Die
00:01:40: hat jeder absolut.
00:01:41: Sondern eben auch eine Verpflichtung zu viel im Kalender.
00:01:46: oder sogar belastende Gedanken.
00:01:48: Das Ziel ist ja, wieder Raum zu schaffen.
00:01:50: Platz zum Atmen sozusagen.
00:01:53: Für Kreativität, für die Menschen, die einem wichtig sind.
00:01:56: Es ist also kein Verzicht, sondern eher eine Konzentration auf das Wesentliche.
00:02:01: Perfekt
00:02:01: gesagt.
00:02:02: Es ist der Unterschied zwischen dem Gedanken, ich darf nichts mehr besitzen und ich besitze nur noch das, was ich liebe und auch wirklich nutze.
00:02:11: Und diese andere Blickwinkel hat ja bestimmt auch erstaunliche Effekte, oder?
00:02:15: Ja, total.
00:02:16: Der offensichtlichste ist natürlich weniger Stress.
00:02:19: Weniger Zeug bedeutet weniger Chaos, weniger Zeit mit Aufräumen, mit Suchen.
00:02:24: Oh
00:02:24: ja, das kenne ich.
00:02:26: Allein diese tägliche Entscheidungslähmung vor dem Kleiderschrank.
00:02:31: Wenn da nur noch Lieblingsteile hängen, startet der Tag doch schon ganz anders.
00:02:35: Man gewinnt ja nicht nur Ordnung, sondern auch mentale Energie zurück.
00:02:39: Und damit das ist der wichtigste Punkt, gewinnt man Zeit.
00:02:42: Zeit für die Dinge, die sonst immer hinten runterfallen.
00:02:45: Und gleichzeitig hat man entwickelt ein viel bewussteres Verhältnis zum Konsum.
00:02:50: Man fragt sich also nicht nur,
00:02:52: kann ich mir das leisten?
00:02:53: Genau, sondern eher bereichert
00:02:56: das mein Leben wirklich.
00:02:57: Okay, das klingt in der Theorie alles fantastisch.
00:02:59: Aber in der Praxis, da steht man dann vor seiner Wohnung und denkt nur, wo um alles in der Welt fange ich bloß an.
00:03:06: Dieser Berg kann einen Jahr regelrecht erschlagen.
00:03:09: Absolut.
00:03:11: Weißt du, was ich in dem Buch gesehen habe, dass wir unseren Zuhörern heute empfehlen?
00:03:14: Erzähl mal.
00:03:15: Die
00:03:15: Autorin rät sich die kleinste, fast schon lächerlich einfache Aufgabe zu suchen.
00:03:20: Also nicht das ganze Arbeitszimmer ausmisten, sondern nur eine einzige Schublade.
00:03:25: Oder den Medizinschrank.
00:03:27: Man braucht halt dieses schnelle Erfolgserlebnis und dran zu blagen.
00:03:30: Das ist ein super Tipp.
00:03:32: Und sich selbst nicht so unter Druck zu setzen.
00:03:35: Vielleicht jeden Tag nur fünfzehn Minuten, oder?
00:03:38: Ja, genau.
00:03:39: Das baut eine Gewohnheit auf, ohne dass es sich anfühlt wie so ein riesiges Projekt.
00:03:43: Und was ist mit dieser Regel?
00:03:45: Eine Sache rein, eine Sache raus.
00:03:47: Für jeden neuen Gegenstand muss ein alter gehen.
00:03:50: Die finde ich extrem wirkungsvoll.
00:03:52: Wirklich.
00:03:53: Weil sie dieses Gleichgewicht hält und dich zwingt vor jedem Kauf kurz innezuhalten.
00:03:57: Es ist quasi ein eingebauter Filter gegen Impulskäufe.
00:04:01: So ist es.
00:04:02: Das Schuldienen brauche ich das wirklich Muskel.
00:04:05: Und noch eine ganz kleine Routine mit riesiger Wirkung abends einfach zehn Dinge an ihren festen Platz zurücklegen.
00:04:11: Das dauert ja nur zwei Minuten.
00:04:13: Eben.
00:04:14: Aber es verhindert, dass sich das Chaos über Nacht wieder verselbstständigt.
00:04:17: Es geht also darum, kleine, nachhaltige Systeme zu schaffen, statt einmal im Jahr diese riesige Aufräumaktion zu starten.
00:04:25: Ganz genau.
00:04:26: Weniger radikaler Schnitt, mehr bewusste Alltagsgestaltung.
00:04:31: Ein wirklich passender Gedanke für einen Neuanfang.
00:04:34: Absolut.
00:04:36: Für alle, die sich für dieses Thema interessieren und Inspiration suchen, empfehlen wir das Buch Minimalistisch Wohnen von Jana Mielke.
00:04:44: Erschienen im Christophorus-Verlag.
00:04:46: Den Link zum Kauf finden Sie in der Beschreibung dieser Folge.
00:04:49: Danke, dass du heute bei MyMeTime dabei warst.
00:04:52: Wenn dich das Thema dieser Folge inspiriert hat, findest du den Link zum vorgestellten Buch in der Beschreibung.
00:04:57: Dort kannst du mehr darüber erfahren.
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